Ängste, Panik, Phobien
Angst ist ein Gefühl, dass vermutlich jeder Mensch schon einmal erlebt hat. Dieses Gefühl ist für uns (über-)lebenswichtig, denn die “Angst” ist ein wichtiges Alarmsignal mit dem unser Körper versucht, uns vor einer akuten oder bevorstehenden Gefahrensituation zu warnen. Menschen, die keine oder zu wenig Angst verspüren, sind in der großen Gefahr, dass sie sich oder andere in bedrohliche Situationen bringen, die sie nicht bewältigen können.
Die Angst kann jedoch auch zu einer Krankheit werden - wenn sich die Angstgefühle immer mehr verselbstständigen und sich eine so genannte Angststörung entwickelt.
Wenn Angst zur Krankheit wird...
Angststörungen
Wenn Menschen unter ausgeprägten Angstsymptomen leiden, obwohl aktuell gar keine wirkliche “Bedrohung” besteht, oder wenn eine vielleicht wirklich bestehende “reale Gefahr” das Ausmaß der Ängste nicht erklärt, spricht von einer so genannten Angststörung.
Bei den Angststörungen wird zwischen „Phobien“ und den so genannten „frei flottierenden Ängsten“ unterschieden. Unter einer Phobie versteht man eine Erkrankung, bei der die Angst auf ganz bestimmte Situationen oder Auslöser gerichtet ist. Beispiele sind die spezifischen Phobien (mehr...) wie die Höhenangst oder die Flugangst, die Agoraphobie (“Platzangst”) (mehr...) und die Soziale Phobie (mehr...).
Davon unterschieden werden die so genannten frei flottierenden Ängste. Zu diesen gehört z.B. die generalisierte Angststörung, bei der die Betroffenen unter andauernden oder wiederkehrenden Ängsten leiden ohne dass diese durch spezifische Situationen hervorgerufen werden. Auch die Panikstörung (mehr...), bei der die Betroffenen unter unvorhersehbaren, wiederkehrenden schweren Angstattacken leiden, wird den frei flottierenden Ängsten zugerechnet.
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